Kunst
Wenn mich Kunst begeistert, dann bisher immer, indem sie in mir das Gefühl weckt, das hätte ich auch gern gemacht/gemalt/komponiert, eben weil es etwas ausdrückt, das ich auch fühle, und vielleicht auch gerne so ausdrücken würde.
Das funktioniert nicht besonders oft, ein großer Teil von allgemein hochgeschätzter Kunst bleibt irgendwie belanglos für mich, weil er mir durchaus etwas auszudrücken scheint, und auch gekonnt und oder schön oder interessant, aber eben nichts, was mich wirklich berührt.
Daher finde ich auch, man sollte, wenn man über KunstLiteraturMusikKultur spricht, viel klarer unterscheiden zwischen persönlichem Geschmack/Berührtsein, und irgendwie "guter Qualität" (wie auch immer man die mißt). Ich habe oft das Gefühl "Das ist eigentlich nichts Besonderes, aber es ist mir so nah, daß es mich total von Hocker haut" oder "Das ist richtig gut gemacht, aber es sagt mir gar nichts".
Mich iritiert, daß diese Trennung relativ selten vorkommt, wenn Menschen über Kunst spechen und schreiben.
Mit dieser Vorrede wollte ich nichts Konkretes über das Folgende geäußert haben, sondern das wollt ich sowieso schon lange mal verkünden. So.
Und eingefallen ist es mir, weil ich auf einen Künstler hinweisen wollte, über den ich im Netz gestolpert bin und dessen Werke im oben beschriebenen Sinne "von mir sein könnten", so sehr, daß sich mir die Nackenhaare aufstellen und ich ein bißchen rollig werde, wenn ich sie sehe. Andererseits habe ich den Verdacht, daß diese Begeisterung zB nicht allgemeingültig ist...
Es handelt sich um Michael Johansson und er macht solche Dinge:

Mir gefällt vor allem die Tatsache, daß sich so verschiedene, einzeln völlig uncharismatische Dinge nur durch das Zusammenfügen zu einem sinnvollen/schönen (...imho...) Ganzen verbinden, ohne daß sie sich ändern müssen, oder "zurechtgeschnitten" werden oder so.
Außerdem liebe ich Sperrmüll.
Das funktioniert nicht besonders oft, ein großer Teil von allgemein hochgeschätzter Kunst bleibt irgendwie belanglos für mich, weil er mir durchaus etwas auszudrücken scheint, und auch gekonnt und oder schön oder interessant, aber eben nichts, was mich wirklich berührt.
Daher finde ich auch, man sollte, wenn man über KunstLiteraturMusikKultur spricht, viel klarer unterscheiden zwischen persönlichem Geschmack/Berührtsein, und irgendwie "guter Qualität" (wie auch immer man die mißt). Ich habe oft das Gefühl "Das ist eigentlich nichts Besonderes, aber es ist mir so nah, daß es mich total von Hocker haut" oder "Das ist richtig gut gemacht, aber es sagt mir gar nichts".
Mich iritiert, daß diese Trennung relativ selten vorkommt, wenn Menschen über Kunst spechen und schreiben.
Mit dieser Vorrede wollte ich nichts Konkretes über das Folgende geäußert haben, sondern das wollt ich sowieso schon lange mal verkünden. So.
Und eingefallen ist es mir, weil ich auf einen Künstler hinweisen wollte, über den ich im Netz gestolpert bin und dessen Werke im oben beschriebenen Sinne "von mir sein könnten", so sehr, daß sich mir die Nackenhaare aufstellen und ich ein bißchen rollig werde, wenn ich sie sehe. Andererseits habe ich den Verdacht, daß diese Begeisterung zB nicht allgemeingültig ist...
Es handelt sich um Michael Johansson und er macht solche Dinge:




Mir gefällt vor allem die Tatsache, daß sich so verschiedene, einzeln völlig uncharismatische Dinge nur durch das Zusammenfügen zu einem sinnvollen/schönen (...imho...) Ganzen verbinden, ohne daß sie sich ändern müssen, oder "zurechtgeschnitten" werden oder so.
Außerdem liebe ich Sperrmüll.
madove - 9. Jul, 09:01