WunderbareWeltdesWissens
Okay.
Dann mußte ich wohl 34 werden, um zu lernen, wie man sich die Schuhe richtig bindet.
Ich meine, ich kann das, seit ich vier bin.
Ich mache das genauso wie alle Leute, die ich kenne. Und genauso wie die meisten von ihnen binde ich meine Schuhe alle 500m neu, fluche über "glatte Schnürsenkel" oder mache, wenns drauf ankommt, nochmal einen Sicherheitsknoten in die Schlaufen der Schleife. Außerdem wundere ich mich beim Geschenke einpacken, warum die Schleife immer ein bißchen schräg hängt und nie waagrecht wie bei den Bildern von Geschenken (und Schuhen) in Bilderbüchern und Filmen und denke dann, daß eine Menge Sachen in der Realität ein bißchen schräg hängen und in Bilderbüchern nicht.

(Meine sehen immer eher aus wie der Schuh links auf dem Bild.
Aber in weniger gruseligen Farben. Foto von wikipedia.)
Und dann finde ich beim Rebhuhn (tausendmal sei's Dir gedankt!) einen Link zu einer Seite, die das Phänomen ausführlich erklärt:
Das, was ich mache (und viele andere Leute auch), ist ein "Granny Knot", der eben schief hängt ("unbalanced") und viel leichter aufgeht. Und der einzige Unterschied ist die Richtung zwischen dem einfachen Anfangsknoten und der daraufgesetzten Schleife. Wenn einen niemand explizit auf die Bedeutung der Richtung hinweist, ist es wahrscheinlich Glückssache, wie man es sich als Kind angewöhnt.
Wer also wie ich unter schrägen, mäßig stabilen Schuhschleifen leidet, der kann sich, falls er darüber hinaus noch neugierig ist, große Mengen theoretischen Wissens aneignen, oder EINFACH DEN ANFANGSKNOTEN ANDERSRUM MACHEN. Man hat ja für beides so seine Gewohnheit, und die Schleife umzudrehen ist nicht trivial, aber stattdessen beim drunterliegenden Knoten einfach das andere Ende zuerst durchzustecken ist gerade noch machbar...
Klappt wirklich.
Und sofort wird die Welt ein schönerer Ort.
Ich liebe das Internet.
Dann mußte ich wohl 34 werden, um zu lernen, wie man sich die Schuhe richtig bindet.
Ich meine, ich kann das, seit ich vier bin.
Ich mache das genauso wie alle Leute, die ich kenne. Und genauso wie die meisten von ihnen binde ich meine Schuhe alle 500m neu, fluche über "glatte Schnürsenkel" oder mache, wenns drauf ankommt, nochmal einen Sicherheitsknoten in die Schlaufen der Schleife. Außerdem wundere ich mich beim Geschenke einpacken, warum die Schleife immer ein bißchen schräg hängt und nie waagrecht wie bei den Bildern von Geschenken (und Schuhen) in Bilderbüchern und Filmen und denke dann, daß eine Menge Sachen in der Realität ein bißchen schräg hängen und in Bilderbüchern nicht.

(Meine sehen immer eher aus wie der Schuh links auf dem Bild.
Aber in weniger gruseligen Farben. Foto von wikipedia.)
Und dann finde ich beim Rebhuhn (tausendmal sei's Dir gedankt!) einen Link zu einer Seite, die das Phänomen ausführlich erklärt:
Das, was ich mache (und viele andere Leute auch), ist ein "Granny Knot", der eben schief hängt ("unbalanced") und viel leichter aufgeht. Und der einzige Unterschied ist die Richtung zwischen dem einfachen Anfangsknoten und der daraufgesetzten Schleife. Wenn einen niemand explizit auf die Bedeutung der Richtung hinweist, ist es wahrscheinlich Glückssache, wie man es sich als Kind angewöhnt.
Wer also wie ich unter schrägen, mäßig stabilen Schuhschleifen leidet, der kann sich, falls er darüber hinaus noch neugierig ist, große Mengen theoretischen Wissens aneignen, oder EINFACH DEN ANFANGSKNOTEN ANDERSRUM MACHEN. Man hat ja für beides so seine Gewohnheit, und die Schleife umzudrehen ist nicht trivial, aber stattdessen beim drunterliegenden Knoten einfach das andere Ende zuerst durchzustecken ist gerade noch machbar...
Klappt wirklich.
Und sofort wird die Welt ein schönerer Ort.
Ich liebe das Internet.
madove - 21. Feb, 07:06