Gute Sache, das. Ich drück' euch alle Daumen!
Wir haben das Spiel in den letzten Jahren auch schon ein paar mal mitgemacht, den monatelangen Frust, bis es wirklich nicht mehr ging (und man hat ja Familie, da schmeißt man den Job nicht so einfach hin) - und dann die Erleichterung, wenn das Ende sich endlich abzeichnete. Und bei allem Schmerz des Scheiterns, letztendlich war jeder Wechsel schließlich gut für UNS. Dass wir uns dabei vorübergehend finanziell einschränken mussten, das war gegenüber den persönlichen Vorteilen einfach nur nebensächlich.
(Übrigens einer (wenn auch ein nebensächlicherer) der Gründe, warum mir das mit den Kindern nicht so dringend war - ich sehe meine Freunde mit Familie deutlich erpressbarer auf dem Arbeitsmarkt.)
Ja, ab einem gewissen Grad an Verlust der Lebensqualität reicht der Lohn als Schmerzensgeld einfach nicht mehr aus, finde ich. Aber ich habs eh nicht so mit den finanziellen Sorgen - ehrlich gesagt fand ich es sogar fast ein bißchen schwierig, daß er im letzten Jahr SOviel mehr verdient hat als ich, weil das dann doch auf Dauer zu unterschiedlichen Vorstellungen bzgl. Lebensstil führt.
G u i n a n (Gast) - 9. Jun, 14:59
Das mit dem unterschiedlich viel Geld verdienen fand ich immer schwierig, ganz besonders in der Zeit, als ich mich gezwungenermaßen die drei Jahre lang aushalten lassen musste. Umgekehrt war's einfacher. Paare in Hausfrauenehe werde ich nie begreifen.
Einen genau richtigen Zeitpunkt gibt es glaubich für gar nix, weder für's Kinderkriegen noch für''s Kündigen, irgendwas ist immer. Manchmal muss man einfach machen.
"Ma dove?" ist italienisch und heißt "Aber wo?".
Der "Name" ist eigentlich zufällig an mir hängenge-blieben, paßt aber bestechend:
Ich suche.
Den Sinn des Lebens, meinen Platz in der Welt, meinen eigenen Stil, und eigentlich ständig meinen Schlüsselbund. Bislang mit mäßigem Erfolg, aber unverdrossen.
Um herauszufinden, was ich denke, lese ich gerne hier nach. Dafür muß ich es aber erst schreiben.
Daher das blog.
Wir haben das Spiel in den letzten Jahren auch schon ein paar mal mitgemacht, den monatelangen Frust, bis es wirklich nicht mehr ging (und man hat ja Familie, da schmeißt man den Job nicht so einfach hin) - und dann die Erleichterung, wenn das Ende sich endlich abzeichnete. Und bei allem Schmerz des Scheiterns, letztendlich war jeder Wechsel schließlich gut für UNS. Dass wir uns dabei vorübergehend finanziell einschränken mussten, das war gegenüber den persönlichen Vorteilen einfach nur nebensächlich.
Ja, ab einem gewissen Grad an Verlust der Lebensqualität reicht der Lohn als Schmerzensgeld einfach nicht mehr aus, finde ich. Aber ich habs eh nicht so mit den finanziellen Sorgen - ehrlich gesagt fand ich es sogar fast ein bißchen schwierig, daß er im letzten Jahr SOviel mehr verdient hat als ich, weil das dann doch auf Dauer zu unterschiedlichen Vorstellungen bzgl. Lebensstil führt.
Einen genau richtigen Zeitpunkt gibt es glaubich für gar nix, weder für's Kinderkriegen noch für''s Kündigen, irgendwas ist immer. Manchmal muss man einfach machen.