Samstag, 12. Mai 2012

Man muß auch delegieren können...

In der letzten Zeit, die blogtechnisch auf meiner Seite ein bißchen unproduktiv war, haben erfreulicherweise eine Menge Leute Dinge gebloggt, die sich für mich so anfühlen, als hätte ich sie in Auftrag gegeben. Das ist Service...!

Wer also (in etwa) das lesen möchte, was ich gerne geschrieben hätte, der gehe bitte hier entlang: Zum Thema

- Betreuungsgeld (delegiert an Antje Schrupp)

- ärgerliche Bürokratie und der Grund dafür (delegiert an jawl)

- Privateigentum im Allgemeinen (delegiert an Muriel)

- Urheberrechtsdebatte/-aufruf (komischerweise am ehesten delegiert an diesen Typen von SPON, der mich sonst eher nicht so...)

Beruhigend, daß ich mich auch mal ein paar Tage in meinem Psychokram verheddern kann, und trotzdem jemand meine Arbeit macht... :-)

I couldn't possibly comment...

Dochdoch, I could, sogar wenn ich nichts zu sagen hab, see:

Meinen in letzter Zeit erhöhten Bedarf an Produkten der Unterhaltungsindustrie zu eskapistischen Zwecken decke ich im Augenblick zwar primär mit Computerspielen und Dexter, aber ich habe einen zweitägigen Exkurs gemacht und mir "House of Cards" angesehen.
Das ist ein vierteiliges BBC political thriller television drama serial von 1990, und für mich hat es damit für mich folgende Bewandtnis:

Anfang der Neunziger Jahre, also mit 14 oder so, habe ich die Miniserie (nur die erste Staffel) gemeinsam mit meinem Vater im Fernsehen gesehen, und sie ist mir ziemlich deutlich in Erinnerung geblieben. Dann hab ich zwanzig Jahre lang nicht mehr daran gedacht, und kürzlich ist sie mir wieder eingefallen, und ich war fasziniert, wie schnell ich sie anhand der wenigen erinnerten Stichworte aus dem Plot ergooglen konnte. Also hab ich sie mir nochmal im Original (British English...mmmmh!) angesehen, weil sie mich damals durchaus beeindruckt hatte. Aus Gründen:

Erstens war Fernsehen für mich eh immer was Besonderes, weil bei uns selten und tendenziell stigmatisiert, wenn auch nicht dogmatisch. Aber genug, um den paar Sachen, die ich dann gesehen habe, Gewicht zu verleihen; oft sicher unverdienterweise.

Zweitens erinnere ich mich genau, daß die Serie, in der es um einen (fiktiven) Tory-Politiker geht, der hinter der Fassade eines perfekten Gentleman mit allen Mitteln von Intrige bis Mord seinen Weg bis an die Spitze der Regierung macht, für mich die erste Begegnung mit dem Konzept der Intrige, der absichtlichen, egoistischen Lüge war, insbesondere in Verbindung mit diesen unglaublich freundlich-zuvorkommenden Umgangsformen.
Ich kannte Lügen (ich bin leider selbst eine große Heuchlerin und Lügnerin), aber nicht zum aktiven Erreichen eigener Ziele, sondern aus Angst vor der Enttäuschung der anderen angesichts der Realität, und ich kannte fieses Benehmen (schließlich habe ich eine Schule besucht), aber dann immer gepaart mit Unfreundlichkeit.
Die Tatsache, daß nicht zwangsläufig alles in Ordnung ist, wenn Menschen nett zueinander sind, hat mich damals tief beeindruckt, und ich hab sie glaubich bis heute noch nicht komplett verstanden.

Drittens hat Ian Richardson in dieser Rolle ein extremes Potential für einen meiner gefürchteten Dreitagescrushes (und diesen auch diesmal zuverlässig ausgelöst) - damals war ich in einem deutlich emotionaleren Alter und er hat viele Seiten meiner hormonbeduselten Teenagertagebücher gefüllt,

unter anderem weil, viertens, der Plot eine Affäre zwischen ihm und einer jungen Journalistin enthält, in der beide versuchen, einander gegenseitig auszunutzen. In meiner Erinnerung war die ganze Serie dadurch extrem erotisch aufgeladen; in dieser Art und Weise, die es ziemlich unentspannt macht, es mit den Eltern zusammen anzuschauen...
Ich erwartete jetzt also eine Menge drastischer Bettszenen und war überrascht zu sehen, daß es genau drei kurze Küßchen mit spitzen Lippen gibt und sie einmal hintereinander die Treppe zum Schlafzimmer emporschreiten. Und damit hat sichs, der Rest muß Teenager-Kopfkino gewesen sein... Phantasie ist was Tolles.

Der Rest des Plots hat meiner Erinnerung relativ gut standgehalten. Die zweite und dritte Staffel sind auch okay, wären aber wohl nicht unbedingt nötig gewesen.

Warum erzähl ich das alles? Keine Ahnung, ich bin einfach nur beeindruckt davon, wie das Internet es mir möglich macht, aus einer vagen Erinnerung an so einen englischen Film mit so einem Politiker und so einer Journalistin von vor zwanzig Jahren einen IMDB-Eintrag zu finden und eine Möglichkeit, diese Jugenderinnerung einfach rasch noch mal anzuschauen und mit der Realität zu vergleichen, mich in das alte Wohnzimmer und das alte Sofa zurückzuversetzen und meine Grübeleien von damals hochzuholen und damit für ein paar Stunden die Grübeleien von heute zu verdrängen... Hat Spaß gemacht.

Sonntag, 6. Mai 2012

Eine seltsame Form von writer's block

Während Ihr hier zu Tausenden sehnsüchtig und ungeduldig darauf wartet, daß meine Beiträge Eure Tage erhellen, bin ich nicht untätig: Ich schreibe relativ viel, eigentlich sogar fast täglich längere Texte, zu allen möglichen Bereichen meines persönlichen Lebens und der allgemeinen Weltlage.
Hier, in die twoday-Eingabemaske. Echt.

Und wenn ich dann so etwa eine halbe Stunde in die Tasten gehackt habe und auf eine gute Seite unvollendeten Texts blicke, dann gehts mir zwar oft ein bißchen besser, aber es ist einfach eindeutig nichts dabei, was irgendwie nützlich mit irgendjemandem teilbar wäre. Was irgendeinen Sinn für irgendjemanden hätte, außer für mich.
Seitenweise ratlose Schilderungen der diversen Aspekte völliger Ratlosigkeit.

Mir helfen sie beim Denken. Je konkreter ich meine Ratlosigkeit sehe, desto eher kann ich damit umgehen (vorher waberte sie unter der Oberfläche und zog mir unerwartet in den unpassendsten Momenten den Boden unter den Füßen weg, heute versuch ich gar nicht drauf zu stehen, sondern weiß, daß ich schwimmen muß). Außerdem finde ich manchmal für Teilaspekte sogar für mich lokal passende Antworten (Schwimmflügelchen?).
Aber mitzuteilen hab ich nicht viel. Nur Fragen, Fragen, Fragen, die ich schon so oft so vielen Leuten gestellt habe, deren Antworten dann für sie passen, aber für mich nicht.
Ich muß noch mehr lesen.

Sonntag, 29. April 2012

...chhhrrrrrrrr...

zurück von zweitem kurztrip zu meiner schwester in aarhus.
schwester schön, aarhus schön, mann platt, ich platt.
schlafen.

Samstag, 21. April 2012

Süüüüüüüß!

Externe Festplatten in Benutzung fühlen sich in der Hand fast genauso an wie verängstigte Rennmäuse (Frequenz des leichten Zitterns, Temperatur...)!
Und sie pinkeln nicht.

Mittwoch, 18. April 2012

Vatersachen

Muriel hat einen wirklich schönen Text über seinen vor einiger Zeit verstorbenen Vater geschrieben.

Ich schlage mich mit meinem noch rum - meistens sehr liebevoll, zunehmend auch kritisch, aber unser Verhältnis ist sehr eng und weitestgehend sehr schön (mir fiele auf Anhieb NICHTS ein, worüber ich mit meinen Eltern nicht reden könnte. Meine größte Angst wäre vielleicht die Enttäuschung, wenn sie nur eine eher desinteressierte oder unqualifizierte Antwort hätten).
Trotzdem, oder gerade wegen der Nähe, hat seine Persönlichkeit mich sehr geprägt, und nicht nur im positiven Sinne. Denn wie alle Menschen ist natürlich auch mein Vater kompliziert, und ich habe viele Dinge von ihm gelernt, durch sein Vorbild - aber auch, indem ich als Gegenüber die Form angenommen habe, die neben ihm im Raum noch frei war, und ein bißchen auch das geworden bin, was seine Bedürfnisse erfüllt. Und natürlich auf vielen Gebieten auch durch Abgrenzung und Eben-grade-das-Gegenteil-machen.

Söhne:
Was mir auffällt, ist, daß ich keinen Mann (nach längerem Nachdenken:)nur einen Mann in meinem Freundeskreis habe, der ein nettes und entspanntes Verhältnis zu seinem Vater hat.
Mein Liebster spricht mit seinem seit knapp 20 Jahren nicht mehr - er probiert es alle paar Jahre mal wieder, aber sie haben sich so dermaßen überhaupt nichts zu sagen, und das auf eine ziemlich unangenehme Weise.
Die Mehrheit der Männer, mit denen ich näher zu tun hatte, haben einen Vater, der in ihnen durch eine unterschiedlich dosierte Mischung aus Desinteresse und Erwartungen/Abwertung den Eindruck hinterlassen hat, sie wären halt eine große Enttäuschung für ihn, und deshalb liebe er sie nicht. Sie quittieren das dann oberflächlich mit Wut und Desinteresse und strampeln sich jahrzehntelang an diesen Themen ab, um dem Vater zu beweisen, daß sie doch was taugen. Oder machen genau das Gegenteil.
Und heulen vor Fernsehserien, wenn ein Vater seinem Sohn sagt, daß er stolz auf ihn ist. ALLE!
Also alle Männer, mit denen ich je solche Fernsehserien gesehen habe. Das sind vielleicht zehn...

(Achja, natürlich ist das alles nicht repräsentativ und keine soziale Studie, und ich bin ja auch eine bestimmte Art Mensch, kann gut sein, daß ich mir eine bestimmte Art Männer aussuche und von ihnen ausgesucht werde. Aber es scheint zumindest ein verbreitetes Phänomen zu sein.)

Vor ein paar Jahren hätte ich zu Töchtern&Vätern noch nur verwundert sagen können, daß da meiner Wahrnehmung nach eigentlich alles prima ist - meine weiblich sozialisierten Bekannten kamen eigentlich alle ziemlich gut mit ihren Vätern aus und sind irgendwann mit Mitte zwanzig auch aus den kleineren Eifersüchteleien/Bevormundungskämpfen mit ihren Müttern rausgewachsen. Eitel Sonnenschein, bis auf leichtes Genervtsein manchmal.

In den letzten Jahren entdecken aber viele von uns, unabhängig voneinander, daß es einfach deshalb mit den Vätern so friedlich war, weil wir uns eben doch auf vielen Gebieten relativ erwartungskonform verhalten haben: im Endeffekt doch immer nett und niedlich und brav und fleißig waren, (von einem zu kurzen Rock oder einem "falschen" oder zu frühen Freund mal abgesehen, davon berichten tatsächlich viele. Das war jetzt bei mir kein Problem).
Bei den Töchtern, so scheint mir, kommt das Problem eher auf, wenn sie dann mal wirklich groß sind, der Mädchen-"nette junge Frau"-Rolle entwachsen, tatsächlich entdecken, was sie wollen, und das auch machen. Dann kühlt das Verhältnis oft merklich ab. Also jetzt so.

Ich habe den Eindruck, daß Mütter nur dann ein Problem sind, wenn sie echt ein Problem sind. Also es gibt ein paar Leute mit echt psychopathischen Müttern in meinem Umfeld, und die hinterlassen dann natürlich auch Spuren, aber sonst hab ich den Eindruck, daß Mütter bestenfalls dazu neigen, einem auf die Nerven zu gehen, aber wenige meiner Bekannten beiderlei Geschlechts wirklich dramatische offene Rechnungen mit ihren Müttern haben.

Ich frage mich schon, was das für ein Phänomen ist (und, ob es überhaupt ein Phänomen ist und nicht einfach ein statistischer Ausreißer in meinem Umfeld).
Auch 30 Jahre später, im Gespräch mit Männern, die jetzt im Väteralter sind und die sich viel mehr auf Familie und Kinderhaben einstellen und aktiver und bewußter daran teilnehmen (wollen), beobachte ich ganz oft ein imho fehlendes Bewußtsein dafür, daß Kinder a) noch klein und b) eigene Menschen sind.

Das wird jetzt kein Gutmenschenartikel über gewaltfreie, antiautoritäre Kindererziehung - ich will unter anderem deshalb keine Kinder, weil ich in Erziehungsfragen so VÖLLIG verunsichert bin (ich habe noch nie eine gelungene Erziehung gesehen), daß ich es mir nicht zutraue. Also trau ich mir auch kein wirkliches Urteil zu.

Aber die Vorstellung, daß man bei einem Kind nur auf die richtigen Knöpfe zu drücken braucht, und daß es sich dann so verhält, wie man es sich vorstellt, und zwar möglichst sofort (völliges Unverständnis, warum der Dreijährige schon wieder den gleichen Fehler macht: Ich hab es ihm doch schon zweimal erklärt!!!), scheint mir vor allem bei Männern sehr präsent zu sein. Die Knöpfe haben sich geändert, man(n) prügelt jetzt nicht mehr mit dem Gürtel, sondern ist zugewandt und fördernd, aber wenn das Produkt dann mit 2, 6, 10 Jahren bei irgendwas nicht funktioniert oder mit 6, 10, 16 Jahren wirklich eine eigene Persönlichkeit entwickelt, reagieren doch viele Väter überrascht bis beleidigt und ziehen sich entweder zurück oder probierens doch mit (heute eher verbaler oder psychischer) Gewalt.

Eigentlich ist es kein Wunder: Frauen haben in ihrer Biografie Jahrzehnte Vorsprung, um sich an den Gedanken des Umgangs mit Kindern zu gewöhnen (das ist ab Alter 0 dank Puppen ein Bestandteil unseres täglichen Lebens, während ich kaum einen Mann kenne, der vor 20 auch nur einmal drüber nachdenken mußte), und die kriegen es auch bei weitem nicht immer hin.

Wie seht Ihr das?
Hab ich mich in einer Nische festgebissen? Waren/sind eure Väter auch so? Oder ist die Mutter viel schlimmer? Oder liegts an was völlig anderem?

Samstag, 14. April 2012

Unwrapping the onion

Irgendwo in den Tiefen des Internets bin ich vor kurzem über Melissas Blog gestolpert.

Sie hat einen "Protestant Fundamentalist"-Hintergund, kommt also aus einer Familie in den USA, wo die religiös legitimierte Unterordnung der Frau unter den Mann, Prügelstrafen für die Kinder, Abstinenz vor der Ehe, Homophobie und alles andere, was man sich so an Schrecklichem vorstellen kann, völlig selbstverständlich sind, und hat dank Homeschooling und Heirat innerhalb der selben Community lange Zeit diese Vorstellungen als alternativlos gelebt.

Ihr Blog, das sie als junge Mutter von inzwischen vier Kindern begonnen hat, begleitet ihre eigene Entwicklung weg von diesen "Werten", offensichtlich bestärkt durch den Glücksfall, daß ihr Partner, obwohl als Pastor sehr eingebunden in die Szene, auch zu einer gewissen Offenheit in der Lage war.
Vor kurzem hat sie/haben sie sich entschlossen, über einen der wichtigen Gründe für diese Entwicklung zu berichten, nämlich die Geschichte zu erzählen, wie ihr Partner ihr gestanden hat, daß er unter "Gender dysphoria" leide, also dem Gefühl, eigentlich eine Frau zu sein - und wie sie als christlich-fundamentalistisch geprägtes Paar damit umgegangen sind. Sie ist noch dabei, das zu erzählen, deshalb weiß ich noch nicht, wie es ausgeht...

Als jemand, die in einem Umfeld großgeworden ist, in dem ich zu keiner Zeit allzu große Sorgen gehabt hätte, meiner Familie oder auch meinen Freunden irgendein Geständnis dieser Art zu machen, ist es tief beeindruckend, aus erster Hand von den schrecklichen Selbstvorwürfen und Ängsten zu lesen, die gebildete erwachsene Menschen durchleiden müssen, wenn man ihnen nur einfach ihr Leben lang genug Scheiße erzählt hat. (...hm. In dieser Allgemeinheit gilt der Satz auch für mich, wenn auch in moderaterem Rahmen...)

Andererseits ist es auch unglaublich ermutigend, Melissas (und beider) Entwicklung zu verfolgen: Schritt für Schritt diese Prägungen hinter sich zu lassen und eine partnerschaftliche Beziehung zu führen, mit dem regelmäßigen Schlagen der Kinder mit dem Kochlöffel aufzuhören (gruselig die schrecklichen Zweifel, die man offensichtlich in dieser Community damit hat - vielleicht schade ich meinen Kindern, wenn ich das nicht mehr mache?) und offensichtlich auch mit diesem jetzt beschriebenen Gender"problem" als Paar offen umzugehen. Und (mit etwas zeitlichem Abstand) darüber zu berichten.
Doppelt mutig darüberhinaus auch deshalb, weil, wenn ich das richtig lese, vor einiger Zeit jemand ihre Identität ihrem Blog zugeordnet hat und sie eine Weile gezögert und sich dann fürs Weiterschreiben entschieden hat.

Wer also gerne anderen Menschen beim Lernen und Wachsen und Kämpfen "zuschaut" und dabei einen Eindruck gewinnen möchte, wie das wunderbare Christentum im wunderbaren Land der Freiheit den Menschen die Erlösung bringt, dem sei dieses Blog ans Herz gelegt.

Donnerstag, 12. April 2012

Blogroll-Ergänzung

Aus gegebenem Anlaß:

Draußen nur Kännchen
Die liebe Nessy hab ich früher schonmal gern gelesen, dann aus den Augen verloren und jetzt wiederentdeckt und irgendwie ist sie eher noch besser geworden. Unterhaltsam und anekdotisch und trotzdem überhaupt nicht oberflächlich. Im Gegenteil.

Faszienierend,

wievielen Menschen, mit denen ich reden muß, es gelingt, in weniger als drei Sätzen von einem beliebigen Thema (letzte Beispiele: Briefmarkenalben, Krebsbehandlung, Autoreparatur) darauf zu kommen, daß eigentlich das Hauptproblem ist, daß hier alle diese faulen Ausländer rumhängen und sich noch über die tapfer arbeitenden und unter der Steuerlast zusammenbrechenden Deutschen lustig machen, jawoll.

Ich hatte ja gehofft, meine Alltagsverkleidung als Hippie-Hobbit würde mich als ungeeignete Zielgruppe kenntlich machen, aber das Bedürfnis, diese These überall hinzukotzen zu verbreiten, scheint immer mehr Leute geradezu zu überwältigen.
Ich frag mich immer, ob ich die schlimmer finde, die sich vor lauter Geifer nicht einmal daran erinnern, daß ich mit einem Italiener zusammenlebe, oder die, die die Güte haben, ihn explizit auszunehmen.

Jedenfalls ist mir jetzt schlecht und ich will mir am liebsten einen anderen Automechaniker suchen.

Dazugekommen

Huch, eigentlich gibt...
Huch, eigentlich gibt es das Blog doch schon gar nicht...
madove - 27. Jun, 16:07
Ein Lebenszeichen! Wie...
Ein Lebenszeichen! Wie schön!
Conradin - 25. Jun, 21:58
Hach, Gesprächsfetzen....
Hach, Gesprächsfetzen. <3 Mein Radio.
rebekka (Gast) - 2. Sep, 20:43
Echt?
Mal testen. Hm.
David (Gast) - 27. Mai, 17:24
yeeeeey
ich bin gerade so strahlefroh!! geil, dass das ein...
tonja (Gast) - 8. Mär, 15:46
Das ist ja schon witzig......
Das ist ja schon witzig... Du hast wirklich sehr sehr...
madove - 19. Jan, 22:00

Über mich

"Ma dove?" ist italienisch und heißt "Aber wo?".
Der "Name" ist eigentlich zufällig an mir hängenge-blieben, paßt aber bestechend:
Ich suche.
Den Sinn des Lebens, meinen Platz in der Welt, meinen eigenen Stil, und eigentlich ständig meinen Schlüsselbund. Bislang mit mäßigem Erfolg, aber unverdrossen.
Um herauszufinden, was ich denke, lese ich gerne hier nach. Dafür muß ich es aber erst schreiben.
Daher das blog.


Flattr this

Verloren?

 

Status

Online seit 5556 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 27. Jun, 16:07

Kontakt

gleicher username wie hier, nur eben bei web.de ( NEU! Die gmx-Adresse ist tot. Für immer.)

Crushing
Doof
Heiter
Italienisch
Nachdenklich
Polemisch
Politisch
Uneinsortierbar
Unnötig kompliziert
Unverständlich
Zauberhaft
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren